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Neues modernes Navigationsgerät für sichere und schonende operative Behandlung bei Erkrankungen der Nasennebenhöhlen.

Dr. med. Joachim Edelmann
2.11.2018 21:07

Aufrüstung im HNO OP

Das neue Navigationssystem mit HD-Videoturm ergänzt die hochwertige apparative Ausstattung im HNO-OP.


In der modernen Nasennebenhöhlenchirurgie wird versucht den krankhaften Prozess von der Nase aus zu sanieren und dabei die Funktion von Nase und Nasennebenhöhlen möglichst wenig zu beeinträchtigen. Das Hauptaugenmerk liegt darauf, möglichst wenig eingreifend (minimal invasiv) vorzugehen, die Engstellen gezielt zu erweitern und gesunde Schleimhaut weitgehend zu erhalten. Der verbleibenden Schleimhaut wird so die Möglichkeit zur Erholung gegeben.


Vor dem Eingriffen werden die Daten der Computertomografie des Schädels in den Rechner des Navigationsgerätes eingelesen. Nach Abgleich mit der Software ist es möglich, jeden Punkt des Operationsgebietes über eine Referenzsonde mit hoher Genauigkeit zu erfassen. Das elektromagnetische System liefert neben der endoskopischen Kontrolle eine zusätzliche präzise Positionsangabe zur räumlichen Orientierung in der Nasennebenhöhlenchirurgie. Insbesondere bei schwierigen anatomischen Verhältnissen bietet die Navigation eine zusätzliche Sicherheit bei den einzelnen Operationsschritten. Gleichzeitig kann der Operateur fallindividuelle Waypoints im Gerät setzen und sich so noch schneller im OP-Feld orientieren.


Somit steht in der Klinik Josephinum für die moderne Nasennebenhöhlenchirurgie neben den optischen Hilfen wie Endoskop und Mikroskop sowie Spezialinstrumenten, Laser und Radiofrequenzgerät ein weiteres Gerät für die gewebeschonende funktionelle endoskopische Nasennebenhöhlenchirurgie (FESS) zur Verfügung.

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